Theater 2017-09-20T21:53:23+00:00

Theater1SchultheaterDie Leiden des jungen Wärters (5 von 342)

Mit welcher Spielfreude und Ausdauer die SchülerInnen bei der Theaterarbeit sind, können die zuständigen Lehrkräfte immer wieder feststellen. Die Motivation ist sehr groß: eine anerkennenswerte Bereitschaft, auch über das erwartete Engagement Ideen einzubringen und zu realisieren. Darüber hinaus werden – ganz nebenbei – wichtige Kompetenzen gefördert wie Aufgeschlossenheit, Selbstbewusstsein, Kritikfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Kooperations- und Teamfähigkeit.

Am Peutinger-Gymnasium gibt es rund um die Bühne Angebote für alle Altersgruppen:

  • Für jüngere Schüler besteht die Möglichkeit, sich im Marionettenspiel zu engagieren, entweder Marionetten oder Kulissen zu bauen, die Puppen zu führen oder ihnen ihre Stimme zu verleihen.
  • Bereits seit vier Jahren haben Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe die Möglichkeit, den Wahlkurs Schulspiel zu belegen. Der Andrang ist groß, denn nicht nur das Theaterspielen bereitet große Freude, sondern auch das Erleben der Gemeinschaft.
  • Im P-Seminar Theater oder im Kurs Dramatisches Gestalten können sich dann die ambitionierten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ihrer Passion hingeben und ihre schauspielerischen Fähigkeiten weiterentwickeln. Einige von ihnen entscheiden sich dann nach dem Abitur für den Beruf des Schauspielers, Regisseur oder Dramaturgen.

Unterstützt wird die gesamte Theaterarbeit von einem äußerst engagierten und kompetenten Technik- und Beleuchtungsteam.

Das Oberstufentheater des Peutinger-Gymnasiums blickt auf eine lange Tradition zurück. Das ist vor allem bedingt durch die hervorragenden Möglichkeiten in unserem Theaterkeller, der über eine entsprechende Lichtanlage, eine Garderobe und eine atmosphärische Bühne mit schmuckem Publikumsraum verfügt.

Jedes Jahr erarbeiten SchülerInnen der Q11 und Q12 ein Stück, das meist im Frühjahr aufgeführt wird. Dabei handelt es sich sowohl um große Repertoireproduktionen (wie etwa Galileo Galilei von Bert Brecht in der Spielzeit 2013/2014 unter der Leitung von Herrn Werber), als auch gewagtere Versuchsordnungen wie das selbst erdachte Improvisationsstück Gepäckband zum Himmel in der Spielzeit 2014/2015.

Das diesjährige Theaterstück Hinter Gittern ist von 32 SchülerInnen entworfen, geschrieben und recherchiert worden. Die facettenreiche Reflexion über das Thema Gefangen sein griff dabei auf bereits existierende Szenen zurück, wie die Kerkerszene aus Goethes Faust oder Sartres Geschlossene Gesellschaft, als auch auf selbst geschriebene Szenen der Schüler und Schülerinnen. Unterstützt wurden sie dabei von einem sehr engagierten Technikteam, den Kostümbildnern und zwei Bühnenmusikern.

Mittelstufentheater_PhysikerDas Mittelstufentheater des Peutinger-Gymnasiums präsentiert „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt

In diesem Schuljahr fiel die Wahl des Stückes auf den Klassiker „Die Physiker“, ein Theaterstück, das auch heute noch häufig auch an großen Theatern aufgeführt wird. Mit viel Spielfreude, Humor, aber auch mit gebotener Ernsthaftigkeit gehen die Akteure an die Inszenierung heran. musikalisch untermalt wird diese Aufführung von einem Pianisten der Oberstufe, der gekonnt und virtuos geeignete Textpassagen am Klavier interpretiert.

Die Komödie „Die Physiker“ des Schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt (* 5. Januar 1921 in Konolfingen in der Schweiz; † 14. Dezember 1990 in Neuenburg) entstand 1961, also vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und des Mauerbaus. Bereits die Uraufführung dieser Tragikomödie war ein Erfolg. In der folgenden Saison war es das meistgespielte Theaterstück im deutschen Sprachraum und gehört heute zu den größten deutschsprachigen Theatererfolgen nach dem Zweiten Weltkrieg.

Dieses Stück spielt in einem Irrenhaus, in das sich der Physiker Möbius zurückgezogen hat, um die Welt vor den Folgen seiner Entdeckungen zu schützen, indem er diese als Werk eines Irren ausgibt und sie geheim hält. Zwei seiner Mitinsassen, Albert Einstein und Isaac Newton, entpuppen sich als Geheimagenten verfeindeter Mächte und als ebenso wenig geisteskrank wie Johann Wilhelm Möbius. Diesem gelingt es, die beiden Geheimagenten davon zu überzeugen, mit ihm in der Anstalt zu bleiben, um die Welt zu retten. Sein Plan geht nicht auf, weil die Leiterin des Sanatoriums, Mathilde von Zahnd, sich als wahnsinnig herausstellt und bereits damit begonnen hat, Möbius` Aufzeichnungen und Entdeckungen auszuwerten.

Die „schlimmstmögliche Wendung“ (Dürrenmatt) ist damit eingetreten.

In dieser Tragikomödie spielt die Frage nach der Verantwortung des Naturwissenschaftlers für die Anwendung seiner Erkenntnisse eine zentrale Rolle.

 

Aufführungstermine:

Donnerstag, den 16.06.2016, Mittwoch, den 22.06.2016 und Donnerstag, den 23.06.2016, jeweils um 19.30 Uhr im Theaterkeller des Peutinger-Gymnasiums, An der Blauen Kappe 10

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Das Marionettentheater des Peutinger-Gymnasiums hat schon eine 30-jährige Tradition. Auf der Bühne im Zeichensaal – der „Puppenkiste“  des Peutinger-Gymnasiums –  wird jedes Jahr im Sommer ein Stück für Jugendliche und Erwachsene aufgeführt. Nach Puschel im Glück (Märchen und Fantasy sehr frei nach den Gebrüdern Grimm) folgte das tapfere Gespenst von Canterville (Oscar Wilde) und dieses Jahr kommt Krabat von Otfried Preußler zur Aufführung. Der Junge Krabat kämpft als Lehrling in einer unheimlichen Zaubermühle gegen die Macht der bösen Magie.

Unser Team kommt aus den 5. bis 9.Marionetten SpielerKlassen und zeigt technisches und motorisches Geschick beim Basteln der Kulissen und Requisiten, Gestalten der Licht- und Toneffekte und Führen und Sprechen der Figuren.

Die AG Bühnenbild ermöglicht die Mitwirkung an der jeweiligen Produktion des Schultheaters. Zu den Aufgaben gehören die Entwicklung einer Idee für ein Bühnenbild so wie die Anfertigung in Absprache mit der Regisseurin oder dem Regisseur des Theaters. Auf den Fotos sieht man den Aufbau des Käfigs für das aktuelle Theaterstück Hinter Gittern.

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