Bildungs-und Erziehungspartnerschaft 2017-09-20T21:53:24+00:00

Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

Leitgedanken

Durch die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft stärken wir das vertrauensvolle Miteinander zwischen den Mitgliedern der Schulfamilie am Peutinger-Gymnasium.

Die enge und koordinierte Zusammenarbeit von Eltern, Lehrkräften und Schülern ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Schüler zu freien und weltoffenen Menschen heranreifen können, dass sie sich ihrer individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten bewusst werden und diese entfalten können.

Eltern und Lehrkräfte tragen gemeinsam die Verantwortung, dass die Schülerinnen und Schüler Verantwortungsbewusstsein für sich selbst, für ihre Mitmenschen sowie für Staat und Gesellschaft entwickeln, zu Selbstreflexion, kreativen Problemlösungen und zu konstruktiver Kritik befähigt werden.

Gemeinsam führen sie die Schülerinnen und Schüler so zum Ziel des Gymnasiums: zur Befähigung zum Hochschulstudium und zur Möglichkeit einer späteren Übernahme von Verantwortung in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.


Wenn Sie Fragen und Anregungen zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft haben, schicken Sie diese bitte mit Ihren Kontaktdaten und dem Stichwort „Bildungs- und Erziehungspartnerschaft“ an  astrid.freidhof[at]ptg.augsburg.musin.de

Ziele: Die Eltern nehmen ihre rechtlich geregelten Mitsprache- und Mitwirkungsmöglichkeiten wahr. Sie können sich auch darüber hinaus in geeigneter Weise einbringen. Die Schule informiert die Eltern ausreichend über ihre Mitspracherechte und -möglichkeiten. Sie ermuntert alle Eltern, diese zu nutzen. Elternvertreter ergreifen Maßnahmen, um die Anliegen und Interessen aller Eltern zu erfahren und zu vertreten.

Bestehende Maßnahmen:

  • Mitwirkungsmöglichkeiten werden durch Homepage, Elternbriefe und Elternabende transparent gemacht.
  • Die gewählten Klassenelternsprecher stehen als Kontaktpersonen für Eltern und Lehrer zur Verfügung.
  • Die Schulleitung tauscht sich regelmäßig mit dem Elternbeirat aus.
  • Eltern, Lehrer und Schüler arbeiten im Schulforum zusammen und treffen sich mindestens viermal jährlich in diesem Rahmen.
  • Der Elternbeirat steht bei schulischen Veranstaltungen (z.B. Informationsabend, Klassenelternabende, Elternsprechtage) als Ansprechpartner zur Verfügung.
  • Eltern wirken im Freundeskreis und Förderverein mit.
  • Der Elternbeirat informiert über seine Arbeit auf der Schulhomepage. Zur Kontaktaufnahme mit den Mitgliedern des Elternbeirats sind dort die entsprechenden E-Mail-Adressen veröffentlicht.

Ausblick: Die Arbeit der Elterngremien und Möglichkeiten der Mitwirkung sollen bei allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft noch mehr publik gemacht werden. Die Eltern haben die Möglichkeit, sachgerechtes Feedback zu geben und sollen die Chancen zur Mitgestaltung des Schullebens verstärkt wahrnehmen.

  • Der Elternbeirat nutzt die Möglichkeit der Kooptierung von weiteren Mitgliedern, um Vertreter der Elternschaft einzubinden.
  • Eltern mit Migrationshintergrund werden zu einer stärkeren Partizipation angeregt.
  • Eine Projektgruppe aus der Lehrerschaft baut Kontakte zu professionellen „Kultur- und Sprachmittlern“ auf.
  • Der Elternbeirat prüft, wie er die Klassenelternsprecher stärker bei der Informationsweitergabe einbeziehen kann.
  • Mitglieder des Elternbeirats bereiten eine Evaluation der Arbeit des Elternbeirats vor.
Ziele: Eltern, Lehrkräfte und Schüler arbeiten nachhaltig eng und koordiniert zusammen. Die Schülerinnen und Schüler sind altersadäquat mit einbezogen. Die Eltern beteiligen sich auf vielfältige Art und Weise am schulischen Geschehen und bringen ihre Stärken und Ressourcen mit ein.

Bestehende Maßnahmen:

  • Das Konzept zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft wird in einem gemeinsamen Eltern-Lehrer-Schüler-Arbeitskreis entwickelt, evaluiert und weiterentwickelt.
  • Zur Unterstützung häuslichen Lernens werden Informationsangebote bereitgestellt (z.B. Lernen lernen).
  • Zu erzieherischen Themen gibt es regelmäßig Vorträge und Diskussionen für Eltern (z.B. zu Medien, Sucht, Sexualerziehung).
  • Elternexperten bringen sich bei Arbeitsgemeinschaften, Veranstaltungen und Unterrichtsprojekten ein (z.B. Durchführung des SMV-Seminars, Schulschach-AG).
  • Schülerinnen und Schüler erstellen in einem P-Seminar einen medienpädagogischen Erziehungsratgeber für Eltern.
  • Die SMV engagiert sich für die Schulgemeinschaft und ist Ansprechpartner für alle Schülerinnen und Schüler am Peutinger-Gymnasium (z.B. Klassensprecherseminare, Schulball, Sommerfest, SMV-Skifahrten).

Ausblick: Es soll nach Möglichkeiten gesucht werden, wie sich noch mehr Eltern in der Schule einbringen, sich untereinander austauschen und so die Lehrer in ihrer Rolle als Lernbegleiter sowie die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule unterstützen können.

  • Die „Schatztruhe Eltern“ wird gepflegt, indem Fähigkeiten, Fachkenntnisse und die Bereitschaft zum Engagement regelmäßig abgefragt werden. Diese Kompetenzen werden festgehalten und bei Bedarf in geeigneter Weise abrufbar gemacht.
  • Mit dem Elternsprechtag wird eine Materialbörse verbunden, die dem Austausch und Verkauf von Lernmaterialien und Büchern dient.
  • Das Thema „Medienpädagogik“ soll durch Information und gegenseitigen Austausch verstärkt im Erziehungsalltag von Eltern und Lehrern verankert werden.
  • Dem verstärkten Austausch zwischen den Mitgliedern der Schulfamilie wird mehr Zeit und Gewicht gegeben. Dafür soll eine geeignete Plattform gefunden werden.
Ziele: Die Eltern und Lehrkräfte informieren einander über alles, was für die Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler von Bedeutung ist. Die Kontaktaufnahme zwischen Elternhaus und Schule funktioniert zeitnah und unkompliziert sowie auch problemunabhängig.

Bestehende Maßnahmen:

  • Die Schule informiert die Eltern regelmäßig und auf unterschiedlichen Wegen (z.B. Rundschreiben, aktuelle Homepage) über das Schulgeschehen.
  • Es werden vielfältige Gelegenheiten für Gespräche angeboten (z.B. Klassenelternabend, Sprechtag, Sprechstunde, Kommunikationsbereich im Hausaufgabenheft, telefonische Kontaktaufnahme).
  • Die Eltern werden mit Zwischenberichten, beratenden Briefen und Zeugnissen über die Leistungen ihrer Kinder informiert.
  • Die Beratungsangebote der Schulpsychologin, Beratungslehrerin und sozialpädagogischen Fachkraft werden Eltern und Schülern transparent gemacht und vermittelt.

Ausblick: Es soll eine Optimierung der Kommunikationsmöglichkeiten und -formen erfolgen. Die Bedürfnisse von Eltern, Schülern und Lehrern werden geprüft und gleichermaßen berücksichtigt. Auch neue Formen des Austausches werden dabei in Betracht gezogen. Eine ganzheitliche, an den Stärken orientierte Feedbackkultur wird weiterentwickelt.

  • Dreier-Gespräche (Eltern – Lehrer – Schüler) werden als mögliche Austauschform geprüft.
  • Die Kontaktaufnahme per E-Mail ist für alle Mitglieder der Schulfamilie erleichtert.
  • Um den Elternsprechtag bzw. den Klassenelternabend in seiner jetzigen Form zu evaluieren, wird ein entsprechendes Instrumentarium entwickelt.
  • Die Eltern werden vermehrt anlassunabhängig über die Stärken, Fortschritte und Leistungen ihrer Kinder mündlich und schriftlich informiert, wobei der Fokus zunächst auf der Unterstufe liegen soll.

Es findet eine regelmäßige und transparente Information über die gängigen Kommunikationswege statt (z.B. durch Klassleiter am Klassenelternabend).

Ziele: Alle Schüler, Lehrer und Eltern fühlen sich an der Schule willkommen, nehmen sich als Teil der Schulgemeinschaft wahr und werden respektiert. In gemeinsamer Verantwortung tragen sie zur Gestaltung der Schule als Lebensraum bei.

Bestehende Maßnahmen:

  • An einem Informationsabend für die neuen Fünftklässler und deren Familie stellen Schulleitung, Lehrer und Elternvertreter die Schule vor. Es gibt ein Betreuungsangebot für Kleinkinder.
  • Die Schüler der zukünftigen 5. Klassen werden in persönlichen Briefen zum Schulfest eingeladen. Dort haben sie die Gelegenheit, zukünftige Mitschüler, Lehrkräfte und Tutoren kennenzulernen.
  • Jeder neue Schüler der 5. Klassen wird an der Schule begrüßt und erhält ein Willkommenspaket.
  • Tutoren aus der 10. Jahrgangsstufe betreuen Fünftklässler im Schulalltag (z.B. als Ansprechpartner, Organisation von Nikolaus- und Faschingsfeiern, Begleitung im Schullandheim).
  • Mitglieder der Schulfamilie planen und gestalten einvernehmlich Veranstaltungen (z.B. Sommerfest, Weihnachts- und Sommerkonzerte, Bandabende).
  • Die Schule wird als Lebensraum wahrgenommen (z.B. Renovierungs- und Verschönerungsaktionen, Ordnungsdienste, Pausendienste).

 

Ausblick: Das Zusammenwirken von Elternhaus und Schule soll durch eine breitere Beteiligung noch intensiviert werden. Die Mitglieder der Schulfamilie können sich mit der Schule identifizieren und fühlen sich gemeinschaftlich verbunden. Das Interesse für gemeinsame Ziele wird gestärkt.

  • Bei Kleidung mit dem Logo und Schriftzug der Schule wird auf die Standards des fairen Handels geachtet.
  • Das Betreuungsangebot für Kleinkinder wird auf Elternsprechtag und Klassenelternabend ausgeweitet.
  • Die Identifikation mit dem Lebensraum Schule wird kontinuierlich verbessert, damit sich alle Mitglieder der Schulfamilie wohlfühlen (z.B. Sauberkeit im Schulhaus, Gestaltung von Klassenzimmern und Gängen).
  • Alle neuen Mitglieder der Schulgemeinschaft erhalten in Form einer Willkommensbroschüre Informationen und Hilfe, um sich einzufinden.